Weblogs für lebenslanges Lernen
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Am 17./19. April 2009 fand am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg die Medienpädagogische Tagung “Das Ende der Kreidezeit? Ne(x)t Generation Learning” statt.
Im Rahmen dieser Tagung wurden stets Vorträge “Think” von “Work”shops abgelöst. So hatten die Teilnehmer neben Theorieinput auch stets Themen mit starkem Praxisbezug im Angebot.
Heute hatte ich die Freude einen Workshop mit dem Titel “Weblogs als interaktives Medium im Bildungsalltag für lebenslanges Lernen” anzubieten. Etwas ausführlicher sollte die Workshopbeschreibung den Inhalt beschreiben:
Weblogs, oder kurz Blogs, sind Webseiten die ohne Programmierkenntnisse erstellt und gepflegt werden können. Ursprünglich handelte es sich um eine Art Logbuch im Web.
Die einfache Bedienung und zugleich umfangreichen Möglichkeiten laden zu einer Nutzung im Bildungszusammenhang ein.
Lernende, egal ob in Institutionen (Schule, Unternehmen, Volkshochschule, …) oder im Freizeitbereich können dieses Werkzeug nutzen um ihren Lernprozess zu unterstützen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Wir gehen kurz auf die Technik eines Blog ein und setzen einen Schwerpunkt bei den Nutzungsszenarien und den ersten eigenen Blogeinträgen der Teilnehmer.
Neben einer sehr kurzen Einführungspräsentation mit Definitionen zu lebenslangem Lernen und Blogs sollten die Teilnehmer vor allem ein wenig praktische Erfahrungen sammeln. Während der Präsentation habe ich behauptet Blogs seien eher so etwas wie eine persönliche Reisetasche bzw. ein Container für Inhalte. Die Inhalte werden durch die Nutzer bestimmt und beeinflussen so den Wert des Blogs.
Ausserdem würde die Offenheit und das problemelose Im- und Exportieren von Inhalten einen Lernprozess unterstützen der dichter an lebenslangem Lernen dran ist, als institutionelle Lernplattformen aus denen die Lerner ihre selbst erstellten Inhate idR. nicht ohne weiteres exportieren können. Wenn der Export möglich ist, so stellt sich die Frage wohin die Inhalte dann importiert werden sollten.
Insgesamt war es ein absoluter Drahtseilakt ein wenig Theorie und Praxis in 60 Minuten unterzubringen. Es hat mich jedenfalls sehr gefreut, dass alle aktiven Teilnehmer noch während des Workshops einen eigenen Blogeintrag verfassen konnten. Zur Erklärung: Die Inaktiven Teilnehmer scheiterten nicht am mangelnden Interesse, sondern an mangelnder Verfügbarkeit eines Computers (der noch Akkukapazität hatte).
Hier nun aber die kurze Präsentation:
Wie immer freue ich mich auch zu einem späteren Zeitpunkt noch über Feedback von den Teilnehmern.
Liste weiterer Berichte zur Tagung
Daniel Röhe Blogeintrag
Lisa Rosa Blogeintrag Präsentation
Beat Doebeli Präsentation
Stefan Aufenanger Blogeintrag
Anja Frotscher Blogeintrag
Mediennetz-Hamburg Video Besuchermeinungen
- BLK-Reihe “Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung”, Heft 115,
Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2004, S. 13 [↩] - Seite „Blog“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. April 2009, 20:10 UTC. URL: http://
de.wikipedia.org/w/index.php?title=Blog&oldid=58756992 (Abgerufen: 17. April 2009, 23:31 UTC) [↩] - ‣ daniel.schoenen photocase http://photocase.com/de/photodetail.asp?i=98760
‣ xxxxcesxxxx photocase http://photocase.com/de/photodetail.asp?i=160968
‣ http://www.flickr.com/photos/adesigna/2596242768/
‣ flickr reebs* http://www.flickr.com/photos/21857545@N02/2128832169/ [↩]
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Alex & Ralf
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Schöne Folien
ich bin auch ein Freund des “freien Wissen” egal ob man dazu einen Blog, Forum oder eine Homepage betreibt.
“Wissen ist Macht” und im Zeitalter des Internet ist “Wissen frei” auch wenn man sich nicht zu einseitig belesen darf.
Ich nutze auch gerne Wikipedia, jedoch hinterfrage ich einiges und recherchiere Tiefgründig, um mein Wissen zu erweitern.