Social Media Guidelines für (Hoch-)Schulen?

Immer mehr Unternehmen nutzen social Media für die externe Kommunikation.1 Ich habe mich gefragt wie es im Bildungsbereich, also besonders in Schulen und Hochschulen um die gezielte social Media Nutzung bestellt ist, bzw. wie diese Bildungseinrichtungen ihre Mitglieder bei der social Media Nutzung unterstützen.
Unternehmen entwickeln hierfür in der Regel so genannte „Social Media Guidelines“.

Zwei Optionen

Nach meiner Einschätzung sollten Bildungseinrichtungen sich auch mit diesem Thema beschäftigen. Stefan Oßwald hat im t3n Blog die beiden möglichen Optionen bereits benannt und ich meine sie sind grundsätzlich auf den Bildungsbereich übertragbar. Die meisten Schulen entscheiden sich für Option 1 und blenden das Thema social Media so lange wie möglich aus, bis es Ereignisse gibt, die ein plötzliches Handeln erforderlich machen. Die erste Reaktion ist dann häufig möglichst alle Aktivitäten im social Web mit den verfügbaren Mitteln zu unterbinden.
Die zweite Option wäre, aktiv Social-Media-Guidelines zu Entwickeln und den Organisationsmitgliedern so eine Orientierung zu geben, wie sie sich im social Web verhalten können/sollen/dürfen.

Übertragbarkeit aus der Unternehmenswelt

Die Übertragung von Social-Media-Guidelines aus dem Unternhemensbereich auf den Bildungsbereich scheint mir nicht ohne weiteres möglich, denn es gibt neben den Mitarbeitern der Bildungsinstitutionen auch noch die Lerner die ebenfalls als Botschafter der Bildungseinrichtung auftreten können und besonders in der Interaktion untereinander möglicherweise Unterstützung gebrauchen können (Stichwort: Cybermobbing).

Am kommenden Wochenende findet in Bremen das EduCamp statt. Vielleicht finden sich dort ein paar Interessierte Teilnehmer und wir gestalten gemeinsam „Standard Social Media Guidelines“ für den Bildungsbereich. Bereits vorab/parallel können Anforderungen/Wünsche u.ä. an diese Guidelines in den Kommentaren formuliert werden.2

  1. http://t3n.de/magazin/social-media-guidelines-unternehmen-mitarbeitern-helfen-225870/ []
  2. Bild )ota bei Flickr []

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Donnerstag, März 17th, 2011 Möglichkeiten 3 Comments

Blogs for the European Voice Teachers Association (EVTA)

This Blogpost ist primary adressed to the Workshopparticipants of the EVTA on January 29th 2011 in Hamburg. „Hello!“
The Workshop is about how blogs can be used by evta members in teaching and marketing.
To get a little bit closer we will have a look at „What is a blog“ and see what other voice teachers do within they’re blogs to get as close as possible to the answer how the workshopparticipants can use a blog for they’re interests. To enable everyone I will try to add some practice to the 1.5 hours we have together. But hey, some ressources can be find in this blog, so keep on working on this topic after the workshop if you like.

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Samstag, Januar 29th, 2011 Workshops 1 Kommentar

Blogging Terms

In case you are pretty new to Blogs and blogging the Giant Blogging Terms Glossary might be interesting for you in order to understand some terms which are used in the context of blogging.

It is not just an alphabetical list it is orderd by contexts. Some of the mentioned terms will be quoted here.

Blogging

Samstag, Januar 29th, 2011 Workshops Keine Kommentare

Anatomie eines Tweets

Was sind eigentlich typische Elemente eines Tweets, bzw. einer Twitternachricht?
Anhand des folgenden Tweets von Sebastian Plönges (@autopoiet) soll dies nun erklärt werden. Hierzu wurden verschiedene Elemente mit einer Nummer versehen.

  1. Ein Tweet ist ein einzelner Beitrag im Twitterstream (alle Nachrichten) eines Nutzers.
  2. Das RT bedeutet diese Nachricht wurde von einem anderen Nutzer übernommen. Normalerweise folgt dem RT noch der Beutzernahme des Nutzers der diese Nachricht ursprünglich geschrieben hatte.
  3. Durch @benutzername wird der entsprechende Benutzer über seine Erwahnung informiert. Z.B. das jemand eine Nachricht des Nutzers Re-Tweetet oder jemanden direkt ansprechen möchte.
  4. Jeder Tweet kann nur 140 Zeichen umfassen. Deshalb ist es wichtig Links möglichst kurz gestalten zu können. Hierzu gibt es eine Reihe von Tools die das Verkürzen von Links ermöglichen und nach Klick auf den Link zur ggf. längeren Adresse weiterleiten. Im o.g. Beispiel wurde der Dienst bit.ly genutzt.
  5. Hashtags geben dem Autoren die Möglichkeit den Tweet mit Metadaten zu versehen. Diese können ähnlich den Kategorien in Blogs genutzt werden. Sie helfen aber auch beim Suchen von Tweets. So werden z.B. häufig bestimmte Themen, Einrichtungen oder Veranstaltungen mit spezifischen Tags versehen. So gibt es z.B. einen erheblichen Unterschied zwischen einer Suche bei Twitter nach „uhh“ und nach „#uhh“ (dem Hashtag für alles zur Uni Hamburg.
  6. Selbstverständlich kann man dem Tweet auch Metadaten wie z.B. das Datum und die Uhrzeit der Veröffentlichung entnehmen.
  7. Auch der Autor bzw. der Account über den die Nachricht veröffentlicht wurde ist ersichtlich.

Einige weitere Tipps, sowie eine Schritt-für-Schritt Anleitung wie man sich einen Account einrichtet gibt es z.B. von Sven Wiesner unter twitter-training.de

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Mittwoch, Juli 28th, 2010 Aufgeschrieben 10 Comments

Web 2.0 – Möglichkeiten und Grenzen für die Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Initiative Hamburg lernt Nachhaltigkeit (HLN) der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hatte am 26.05.2010 im Rahmen ihrer Fachgespräche zum Thema „Web 2.0 – Möglichkeiten und Grenzen für die Bildung für nachhaltige Entwicklung“ eingeladen. Ich wurde gebeten zu beschreiben was das „neue“ an „Web 2.0“ im Vergleich zu „Web 1.0“ ist und ob das Web „sozialer“ geworden sei.
Im weiteren sollten Typische Dienste des Web 2.0 vorgestellt werden und abschließend sollte sich zeigen welche Möglichkeiten und Grenzen sich ggf. für Web 2.0 im Dienste der Initiative HLN ergeben. Insgesamt sollte es ausnahmsweise weniger darum gehen wie Bildungsprozesse mit Web 2.0 unterstützt werden können, als darum wie social Media für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Teilhabe und Zielgruppenansprache genutzt werden kann.
Dies alles in 2 Stunden unterzubringen stellte sich bei den heterogenen Vorkenntnissen der TeilnehmerInnen als große Herausforderung dar.

Typische Anwendungen

Als typische Anwendungen wurden › Continue reading

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Freitag, Juni 4th, 2010 Workshops 3 Comments

    Vielen Dank für 291 Kommentare auf
    love it or change it .com

Alex & Ralf

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