Möglichkeiten
Microblogging im Bildungsbereich?
Twitter, Identi.ca, cirip.ro und andere Microblogging-Dienste sind “the next big thing” für den Bildungsbereich. Das könnte man jedenfalls denken, wenn man sich die Zahl der entsprechenden Blogbeiträge (z.B. hier und hier oder hier) die Präsentationen bei Slideshare (z.B. hier und hier) oder Vorhersagen wie z.B. aus dem Horizon Report durchliest.
Online publishing tools are being employed in the process of education as a means for personal and professional reflection, collaborative work, research, and the development of a public voice. Microblogging — the practice of posting brief updates to services like Twitter, Facebook, or others — is starting to gain a foothold in education, while the longer format of traditional blogging is fairly well established already. A medium optimized for social connections, microblogging can also be used to continue a conversation outside of classroom walls or provide an easy way to update students on course logistics. Numerous widgets exist for cross-posting updates (a single statement entered on one service can appear on many others automatically) and for following the updates of others. The ease of online publishing, especially blogging, gives students a place to voice their opinions, ideas, and research.
Quelle: Horizon Report 2009
Das Personal Web ereicht in 2-3 Jahren den Bildungsbereich, so die aktuelle Prognose › Continue reading
Umfrage zum EduCamp im November 2009
Wie dem Beitrag “EduCamp Nord-Süd-Gipfel?” im EduCamp Blog zu entnehmen ist gibt es Überlegungen das EduCamp vom 06. bis 07. November 2009 nicht nur in Graz, sondern evtl. additiv auch in Hamburg anzubieten. Hierbei wären Verknüpfungen von Sessions mit Live-Schaltung o.ä. vorgesehen.
Insgesamt macht dies jedoch nur Sinn, wenn sich die beiden Veranstaltungen nicht gegenseitig Konkurrenz machen würden, insbesondere was die Teilnehmerzahlen angeht. Es lässt sich aber schwer einschätzen welche Reisestrecken die potenziellen Teilnehmer auf sich nehmen würden bzw. ob auf Grund der großen Distanz zwischen den Veranstaltungsorten für beide Camps ausreichend Teilnehmer zusammenkommen würden. Deshalb gibt es eine kleine Umfrage. Die Umfrage findet bis Mitte Januar parallel an verschiedenen Orten/Blogs statt, die Ergebnisse fliessen aber alle zusammen.
Was ist ein EduCamp?
Bei EduCamps versammeln sich Lehrer, Knowledge-Worker, Wissenschaftler, Studierende, Entscheider und andere Bildungsinteressierte die sich mit innovativen Formen, Formaten, Technologien, Strategien etc. des mediengestützten Lernens auseinandersetzen.
Häufig gibt es bereits im Voraus einige Ideen für das Programm, jedoch findet ein EduCamp nach dem BarCamp-Prinzip statt, das heißt, die konkreten Sessions und Vorträge werden erst vor Ort festgelegt und jeder kann ein Thema mitbringen.
Grundsätzlich gibt es bei BarCamps keine Zuschauer, nur Teilnehmer. Jeder sollte sich aktiv einbringen.
Wie Handys, Notebooks und persönliche Netzwerke das Lernen verändern

Personal Learning Environments in der Schule – Fachtagung: Wie Handys, Notebooks und persönliche Netzwerke das Lernen verändern
Text der Vorankündigung:
13.03.2009 in Goldau: Ein Computer für jedes Schulkind? Persönliche Software für selbstgesteuertes Lernen? Was zunächst utopisch klingt, ist zumindest technisch und finanziell bald kein Problem mehr und privat oft schon Realität: Immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen eigene Mobiltelefone und Computer und tummeln sich regelmässig auf dem Internet in sozialen Netzwerken. Die private Infrastruktur ist zunehmend mobil und könnte auch in der Schule genutzt werden. Teilweise stellen Schulen Lernenden auch persönliche Geräte und Software zur Verfügung. Wie lassen sich diese Möglichkeiten didaktisch sinnvoll nutzen? Welche neuen Herausforderungen kommen auf die Schule zu?
Die Fachtagung “Personal Learning Environments in der Schule” präsentiert innovative Konzepte und erprobte Lösungen. Die Tagung erweitert den Begriff des Personal Learning Environments um alle medialen Werkzeuge, mit denen Lernende ihren Lernprozess verstärkt selbst gestalten können. Persönliche Hardware und Software unterstützen Lernende darin, eigene Lernziele zu setzen, ihren Lernprozess zu organisieren und zu steuern, Materialien und Ergebnisse zu sammeln und zu verknüpfen und sich mit anderen auszutauschen. E-Portfolios, elektronische Lerntagebücher und persönliche Geräte begleiten damit das eigene Wissensmanagement im Lernprozess. Personal Learning Environments verbinden informelle und formelle Lernkontexte und fördern das institutionenübergreifende und lebenslange Lernen. Sie erfordern individuelle Lernstrategien und, für schulische Zwecke, besondere didaktische Begleitung. Die Tagung bietet Keynotes, Präsentationen, Workshops und Zeit für gegenseitigen Austausch zu diesem aktuellen Thema.
Klingt für mich nach einer hoch spannenden Veranstaltung für den Schulbereich!
Weitere Informationen ab Anfang Dezember hier.
Via: Beat Doebeli
Wünsche vs. Erwartungen an (Lehr-)Veranstaltungen
Im Blog der BASIS-Qualifikation habe ich einen Eintrag zu Erwartungen und Wünschen an Lehrveranstaltungen gefunden.
Wer zu Beginn einer Veranstaltung / Veranstaltungsreihe die Teilnehmer nach ihren Vorstellungen in Bezug auf die Veranstaltung fragt und diese dann auch mit einbezieht, erhöht dadurch in der Regel die Motivation der Teilnehmer.
Aber was ist, wenn es nicht möglich ist, die Vorstellungen der Teilnehmer zu erfüllen? …
Interessant finde ich wie die Erwartungen der Teilnehmer entstehen (Seminaränkündigung, Titel u.ä.) und ob es nicht auch möglich ist für “ungeplante” Wünsche/Erwartungen Raum in (Lehr-)Veranstaltungen zu schaffen.
Außerdem können Hinweise, wo die Teilnehmer ihre Bedürfnisse befriedigen können (z.B. Literatur-Tipps, andere Veranstaltungen), das nicht Abdecken des Themas für die Teilnehmer annehmbarer machen.
Veranstaltungsbegleitende Blogs* halte ich für ein sehr geeignetes Mittel um die ungeplanten Informationsbedürfnisse zu befriedigen. Hier bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit miteinander und mit dem “Lehrenden” in Kontakt und im Austausch zu bleiben. So können individuelle Bedürfnisse formuliert und ggf. bedient werden ohne die gesamte Teilnehmergruppe zu stören oder auszuschliessen.
*Es könnte auch das Blog/Portfolio des Dozenten sein falls sich ein eigenes Blog für die Veranstaltung nicht lohnt.
Blogs an die Grundschule
Im Rahmen des SocialLearningSummit hat Steffen Büffel dieses interessante Interview mit Martin Riemer (Weblogs an die Schulen) geführt.
SLS08-Videointerviews: Martin Riemer – “Der Grundschulblogger” from Steffen Bueffel on Vimeo.
Martin Riemer arbeitet als “Externer” an der Berliner Hausburgschule, wo er mit Grundschülern bereits zahlreiche Blogprojekte erfolgreich durchgeführt und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt hat. Aktuell ist eines der Schülerblogs sogar für einen Preis nominiert. Im Interview erzählt er über seine Erfahrungen als “Grundschulblogger” und welchen Lern- und Lebenseffekt das Bloggen für seine Schüler hat.

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Alex & Ralf
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