Anatomie eines Tweets
Was sind eigentlich typische Elemente eines Tweets, bzw. einer Twitternachricht?
Anhand des folgenden Tweets von Sebastian Plönges (@autopoiet) soll dies nun erklärt werden. Hierzu wurden verschiedene Elemente mit einer Nummer versehen.

- Ein Tweet ist ein einzelner Beitrag im Twitterstream (alle Nachrichten) eines Nutzers.
- Das RT bedeutet diese Nachricht wurde von einem anderen Nutzer übernommen. Normalerweise folgt dem RT noch der Beutzernahme des Nutzers der diese Nachricht ursprünglich geschrieben hatte.
- Durch @benutzername wird der entsprechende Benutzer über seine Erwahnung informiert. Z.B. das jemand eine Nachricht des Nutzers Re-Tweetet oder jemanden direkt ansprechen möchte.
- Jeder Tweet kann nur 140 Zeichen umfassen. Deshalb ist es wichtig Links möglichst kurz gestalten zu können. Hierzu gibt es eine Reihe von Tools die das Verkürzen von Links ermöglichen und nach Klick auf den Link zur ggf. längeren Adresse weiterleiten. Im o.g. Beispiel wurde der Dienst bit.ly genutzt.
- Hashtags geben dem Autoren die Möglichkeit den Tweet mit Metadaten zu versehen. Diese können ähnlich den Kategorien in Blogs genutzt werden. Sie helfen aber auch beim Suchen von Tweets. So werden z.B. häufig bestimmte Themen, Einrichtungen oder Veranstaltungen mit spezifischen Tags versehen. So gibt es z.B. einen erheblichen Unterschied zwischen einer Suche bei Twitter nach “uhh” und nach “#uhh” (dem Hashtag für alles zur Uni Hamburg.
- Selbstverständlich kann man dem Tweet auch Metadaten wie z.B. das Datum und die Uhrzeit der Veröffentlichung entnehmen.
- Auch der Autor bzw. der Account über den die Nachricht veröffentlicht wurde ist ersichtlich.
Einige weitere Tipps, sowie eine Schritt-für-Schritt Anleitung wie man sich einen Account einrichtet gibt es z.B. von Sven Wiesner unter twitter-training.de
Digitales Allerlei für angehende Lehrer
Ich knüpfe zu Beginn dieses sechsstündigen Workshops immer ganz gerne an den Vorkenntnissen der Teilnehmer an.
Web 2.0 würde keiner wirklich nutzen hieß es zunächst. Dieses Ergebnis ist einem fast sicher, denn der Begriff Web 2.0 ist einfach so schwammig das sich da zunächst keiner der Teilnehmer etwas drunter vorstellen kann/will, bzw. die eigenen Aktivitäten nicht also Web 2.0 Aktivitäten identifiziert. › Continue reading
Wissensmanagement mit Web 2.0-Techniken
“Wissensmanagement mit Web 2.0-Techniken” lautet der Titel eines Workshops den ich gerade über die VHS-Hamburg anbiete. Ziel des Workshops ist es den Teilnehmern einen Überblick über einige Web 2.0 Werkzeuge zu geben und gemeinsam zu prüfen wie diese Werkzeuge sich für jeden einzelnen im privaten und/oder beruflichen Bereich einsetzen lassen. Bereits seit längerem pflege ich zu diesem Zweck eine Seite auf diesem Blog die den Teilnehmern ermöglichen soll zwischen und nach den Workshops einen leichteren Einstieg in das Thema zu finden und das gelernte aufzufrischen. › Continue reading
Spendenaktion Objektiv in Nigeria
Julian (@sinnprovinz), ein Student mit dem ich gerne und viel zusammen arbeite macht gerade ein Praktikum in Ibadan (Nigeria) an einer Berufsschule.
Das Vocational Training Center (VTC) in Ibadan (Nigeria) bietet Jugendlichen die Möglichkeit sich in einer zweijährigen Ausbildung im Bereich Mediengestaltung und Drucktechnik zu schulen. Obwohl der Abschluss nicht staatlich anerkannt ist, genießt das VTC einen guten Ruf und verhilft vielen Absolventen zu Jobs in der dort ansässigen Druckindustrie.Das VTC wird hauptsächlich vom nigeriansichen YMCA und dem deutschen CVJM finanziert.
In Zukunft soll der Fokus verstärkt auf den PrePress-Bereich und nun auch auf Webdesign gelegt werden, wobei natürlich vernünftiges Bildmaterial nicht fehlen darf. Die Schule verfügt aus einer Privatspende über eine Canon EOS 400, die auch häufig und gerne eingesetzt wurde, bis das Objektiv seinen Geist aufgab.
In Kenntnis dieser Tatsachen schrieb Julian folgende Twitternachricht.

Nachdem sich auf Anhieb niemand gefunden hat der ein entsprechendes Objektiv “über” hatte haben Jonas (@jonas28) und ich uns gedacht, dass ein social Web auch dazu benutzt werden könnte/müsste/sollte soziales Engagement zu unterstützen.
Per Twitter gab es eine Anfrage an den Socialblogger (@socialbloggerde) welche Möglichkeiten das Web bietet eine Spendenaktion zu unterstützen. betterplace.org war seine Empfehlung und so kommt es, dass wir dort nun ein Projekt eingerichtet haben um die Spendensammlung und anschliessende Beschaffung des Objektives zu organisieren.
Ich schreibe diesen Artikel aus zwei Gründen.
- Um Euch liebe Leser über weitere Möglichkeiten des Webs zu informieren.
- Um zur Unterstützung dieser Sammelaktion aufzurufen. Spenden sind genau so gerne gesehen wie Hinweise per Blog, Twitter, eMail-Signatur o.ä.
Update: Blogbeitrag von Julian Vester, dem Mann vor Ort zum Thema Entwicklungshilfe.
Update 2: Das Objektiv ist mittlerweile komplett finanziert und beschafft. Vielen Dank an alle Unterstützer!
Twitter im Unterricht
Natürlich durch eine Twitternachricht (via @mayrberger) bin ich auf die Präsentation “Twitter im Unterricht” von Joachim Quandt (http://www.deutschlern.net) aufmerksam geworden. Sie ist aus meiner Sicht unbedingt wert angesehen zu werden.
Ebenfalls interessant die Präsentation von Martin Ebner zum Thema “How People are using Twitter at Conferences”. Meine Erfahrungen zum Thema “Live Interaktion bei Konferenzen” hatte ich ja auch schon einmal berichtet. Ich halte dies bei großen Veranstaltungen (z.B. Tagungen, Vorlesungen u.ä.) auch weiterhin für einen spannenden Kommunikationskanal.
Parallel zur Präsentation von Martin gibt es auch ein Paper, welches in seinem e-Learning Blog heruntergeladen werden kann.
Auch René Scheppler vom Blog der Initiative D21 beschäftigt sich mit der Frage ob Twitter ein Tool für Schule und Unterricht sein kann.
In meinem Seminar “Blogging and Education” beschäftigen wir uns aktuell mit den Einsatzmöglichkeiten von Blogging & Microblogging im Bildungsbereich. Beim Betrachten des Videos “Twitter in the classrom?” stellt sich aber auch die Frage ob Twitter nicht eher als Motivationsfaktor denn als sinnviolles didaktisches Werkzeug eingesetzt wird/werden kann.
Sie bleibt also aktuell die Frage nach dem Microblogging im Bildungsbereich.
Hat von unseren Lesern schon jemand Erfahrungen mit Microblogging / Twitter im Bildungszusammenhang gemacht?

-
Vielen Dank für 255 Kommentare auf
love it or change it .com



