veranstaltungen
Web 2.0 – Möglichkeiten und Grenzen für die Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Initiative Hamburg lernt Nachhaltigkeit (HLN) der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hatte am 26.05.2010 im Rahmen ihrer Fachgespräche zum Thema “Web 2.0 – Möglichkeiten und Grenzen für die Bildung für nachhaltige Entwicklung” eingeladen. Ich wurde gebeten zu beschreiben was das “neue” an “Web 2.0” im Vergleich zu “Web 1.0″ ist und ob das Web “sozialer” geworden sei.
Im weiteren sollten Typische Dienste des Web 2.0 vorgestellt werden und abschließend sollte sich zeigen welche Möglichkeiten und Grenzen sich ggf. für Web 2.0 im Dienste der Initiative HLN ergeben. Insgesamt sollte es ausnahmsweise weniger darum gehen wie Bildungsprozesse mit Web 2.0 unterstützt werden können, als darum wie social Media für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Teilhabe und Zielgruppenansprache genutzt werden kann.
Dies alles in 2 Stunden unterzubringen stellte sich bei den heterogenen Vorkenntnissen der TeilnehmerInnen als große Herausforderung dar.
Typische Anwendungen
Als typische Anwendungen wurden › Continue reading
Digitales Allerlei für angehende Lehrer
Ich knüpfe zu Beginn dieses sechsstündigen Workshops immer ganz gerne an den Vorkenntnissen der Teilnehmer an.
Web 2.0 würde keiner wirklich nutzen hieß es zunächst. Dieses Ergebnis ist einem fast sicher, denn der Begriff Web 2.0 ist einfach so schwammig das sich da zunächst keiner der Teilnehmer etwas drunter vorstellen kann/will, bzw. die eigenen Aktivitäten nicht also Web 2.0 Aktivitäten identifiziert. › Continue reading
EduCamp in Hamburg 2010
Das 5. deutschsprachige EduCamp kommt 2010 nach Hamburg. Am 5.+6. Februar 2010 wird das Gebäude Von-Melle-Park 8 der Fakultät EPB an der Uni Hamburg Treffpunkt für Bildungsinteressierte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Schule, Hochschule, Volkshochschule, Corporate Learning, Erwachsenenbildung, … die Bereiche aus denen die Teilnehmer kommen können sehr unterschiedlich sein. Eines haben sie trotzdem gemein.
Sie wollen sich austauschen!
Neue Techniken und Methoden in der Bildungsarbeit werden die Themen des EduCamps bestimmen. Die Veranstaltung ist nach dem BarCamp-Prinzip organisiert. Es wird also keine Zuschauer geben, sondern ausschliesslich Beteiligte.
Gemeinsam wird das Veranstaltungsprogramm zu Beginn zusammengestellt. Jeder kann (und sollte) eine Session vorbereiten.
Weitere Informationen zur Anmeldung und kostenlosen Teilnahme werden wir hier bekannt geben. Zuvor kann man die bisherigen EduCamps Revue passieren lassen und vom 6.-7. November 2009 das EduCamp in Graz besuchen.
Der folgende Film soll aber schon einmal den Appetit auf das Treffen in Hamburg anregen, auch wenn wir so ein Wetter für den Februar nicht versprechen wollen. Das Camp endet am Samstag spätestens um 17 Uhr, so dass am Samstag Abend und am Sonntag noch Gelegenheit besteht die Stadt mit ihren vielfältigen Angeboten zu erkunden.
Twitter im Unterricht
Natürlich durch eine Twitternachricht (via @mayrberger) bin ich auf die Präsentation “Twitter im Unterricht” von Joachim Quandt (http://www.deutschlern.net) aufmerksam geworden. Sie ist aus meiner Sicht unbedingt wert angesehen zu werden.
Ebenfalls interessant die Präsentation von Martin Ebner zum Thema “How People are using Twitter at Conferences”. Meine Erfahrungen zum Thema “Live Interaktion bei Konferenzen” hatte ich ja auch schon einmal berichtet. Ich halte dies bei großen Veranstaltungen (z.B. Tagungen, Vorlesungen u.ä.) auch weiterhin für einen spannenden Kommunikationskanal.
Parallel zur Präsentation von Martin gibt es auch ein Paper, welches in seinem e-Learning Blog heruntergeladen werden kann.
Auch René Scheppler vom Blog der Initiative D21 beschäftigt sich mit der Frage ob Twitter ein Tool für Schule und Unterricht sein kann.
In meinem Seminar “Blogging and Education” beschäftigen wir uns aktuell mit den Einsatzmöglichkeiten von Blogging & Microblogging im Bildungsbereich. Beim Betrachten des Videos “Twitter in the classrom?” stellt sich aber auch die Frage ob Twitter nicht eher als Motivationsfaktor denn als sinnviolles didaktisches Werkzeug eingesetzt wird/werden kann.
Sie bleibt also aktuell die Frage nach dem Microblogging im Bildungsbereich.
Hat von unseren Lesern schon jemand Erfahrungen mit Microblogging / Twitter im Bildungszusammenhang gemacht?
Wünsche vs. Erwartungen an (Lehr-)Veranstaltungen
Im Blog der BASIS-Qualifikation habe ich einen Eintrag zu Erwartungen und Wünschen an Lehrveranstaltungen gefunden.
Wer zu Beginn einer Veranstaltung / Veranstaltungsreihe die Teilnehmer nach ihren Vorstellungen in Bezug auf die Veranstaltung fragt und diese dann auch mit einbezieht, erhöht dadurch in der Regel die Motivation der Teilnehmer.
Aber was ist, wenn es nicht möglich ist, die Vorstellungen der Teilnehmer zu erfüllen? …
Interessant finde ich wie die Erwartungen der Teilnehmer entstehen (Seminaränkündigung, Titel u.ä.) und ob es nicht auch möglich ist für “ungeplante” Wünsche/Erwartungen Raum in (Lehr-)Veranstaltungen zu schaffen.
Außerdem können Hinweise, wo die Teilnehmer ihre Bedürfnisse befriedigen können (z.B. Literatur-Tipps, andere Veranstaltungen), das nicht Abdecken des Themas für die Teilnehmer annehmbarer machen.
Veranstaltungsbegleitende Blogs* halte ich für ein sehr geeignetes Mittel um die ungeplanten Informationsbedürfnisse zu befriedigen. Hier bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit miteinander und mit dem “Lehrenden” in Kontakt und im Austausch zu bleiben. So können individuelle Bedürfnisse formuliert und ggf. bedient werden ohne die gesamte Teilnehmergruppe zu stören oder auszuschliessen.
*Es könnte auch das Blog/Portfolio des Dozenten sein falls sich ein eigenes Blog für die Veranstaltung nicht lohnt.

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